Helena Steurer

Studiengang Kulturwissenschaften und Ästhetischen Praxis
mit Schwerpunkten in Theater, Kunst und Philosophie

Statement zum Verhältnis von Kulturellem Erbe und Zeitgenössischer Kunst:
Zeitgenössische Kunst, die anregt unsere eigene Wahrnehmung und unser Bild von ‚den Dingen
wie sie sind‘ zu reflektieren.
Kulturelles Erbe als Spur der Vergangenheit aber auch als Symbol einer Gesellschaft, die das
Haltbare und Erhaltene huldigt, nicht deren inhärente Beständigkeit: die Transformation.
Beide als Kosmen, die vorwiegend für sich bestehen und betrachtet werden.
Im Dialog oder in ein Spannungsverhältnis gesetzt, erleben wir ihre jeweiligen Aussagen verstärkt.
Unweigerlich üben sie eine wechselseitige reflektorische Beleuchtung aufeinander aus.
Gegenseitig durchdringen sie ihren Wirkungsrahmen. Auf autopoietische Weise befragen sie sich
neu – oder lassen uns neu fragen.