Jasmin Keller & Charlotte Rosengarth

Es lebt! Es lebt!

Negative und Diapositive werden motivlos belichtet. Statt der ein Motiv darstellenden Abstufungen wird ein maximum von fotografische information aufgezeichnet, die nichts abbildet. Erst durch die Verätzung des rohen Materials entwickeln sich lebendige, bakteriell anmutende Strukturen. Die Oberfläche wird nicht zerstört, sondern dekonstruiert, wodurch die Schichten der Filme greifbar werden. Durch die Unberechenbarkeit des Prozesses entstehen Muster, Bewegungen und kristalline Formationen im Experiment.