Lukas Pfannenstiel-Odisheli: Das menschliche Gehirn auf die Probe stellen

Ein aus undefinierter Richtung kommender, gebündelter Laser Strahl  trifft auf den sich drehenden Split-Cube. Lukas Pfannenstiel-Odisheli wird bei den EVI Lichtungen die Uraufführung seiner raumgreifenden, dynamischen Laser-Installation zeigen.

Wie kam es, dass du Teil der Lichtungen geworden bist?

Ich habe einen Prototypen im Lichtkunstkurs in der Hochschule präsentiert, an dem Frau Pelz auch beteiligt war. Sie war sehr angetan von meiner Arbeit und hat mich gefragt, ob ich diese nicht bei den EVI Lichtungen ausstellen will.

Wie verstehst du Öffentlichkeit? Was bedeutet es für dich in der Öffentlichkeit zu arbeiten?

Da ich bisher noch nicht in dieser Größenordung in der Öffentlichkeit stand, kann ich aus persönlicher Erfahrung noch nicht so viel sagen. Aber grundsätzlich stehe ich hinter dem Gedanken, möglichst viel mit der Öffentlichkeit zu teilen, auch wenn man es für sich selbst als „nichts Besonderes“ erachtet.

Wie hast du dich mit LICHT / SEHEN /… als Erfahrung auseinandergesetzt?

Licht bereichert die Wahrnehmung, vor allem das Sehen. Egal in welchem Sinne. Sei es informativ, produktiv, leitend, nebensächlich, künstlerisch. Für jeden sehenden Menschen nimmt das sichtbare Licht einen sehr großen, meist unbewussten Bestandteil des Alltags ein.

Weshalb arbeitest du mit Laserlicht?

Laserlicht hat mich schon in der frühen Kindheit begeistert. Da mich das Interesse an diesem speziellem Licht nie losgelassen hat, wollte ich es „formen“ und etwas entwerfen, was so in der Art noch nicht gesehen und wahrgenommen  wurde.

Was steht im Vordergrund deiner Arbeit?

Im Vordergrund steht das menschliche Auge und ich möchte das Gehirn auf die Probe stellen. Was sieht man? Wie reagiert man? Was empfindet man, wenn kein Raum erkennbar und nur ein Objekt zu sehen ist, das aber durch die ungewohnt monochromatische Farbe nicht richtig fokussierbar ist.