Margareta Hesse

Margareta Hesse.EVI LICHTUNGEN Hildesheim 2018. Photo Jennifer Braun (1)
Margareta Hesse.EVI LICHTUNGEN Hildesheim 2018. Photo Jennifer Braun (8)
Margareta Hesse.EVI LICHTUNGEN Hildesheim 2018. Photo Jennifer Braun (9)
Margareta Hesse.EVI LICHTUNGEN Hildesheim 2018. Photo Jennifer Braun (10)
Margareta Hesse.EVI LICHTUNGEN Hildesheim 2018. Photo Jennifer Braun (16)
Margareta Hesse.EVI LICHTUNGEN Hildesheim 2018. Photo Jennifer Braun (11)
Margareta Hesse.EVI LICHTUNGEN Hildesheim 2018. Photo Jennifer Braun (3)
Margareta Hesse.EVI LICHTUNGEN Hildesheim 2018. Photo Jennifer Braun (18)
Margareta Hesse.EVI LICHTUNGEN Hildesheim 2018. Photo Jennifer Braun (17)
Margareta Hesse.EVI LICHTUNGEN Hildesheim 2018. Photo Jennifer Braun (2)
Margareta Hesse.EVI LICHTUNGEN Hildesheim 2018. Photo Jennifer Braun (12)
Margareta Hesse.EVI LICHTUNGEN Hildesheim 2018. Photo Jennifer Braun (13)
 Käsekeller | Margareta Hesse | Lichtfalle | Laser-Intervention | Photos: Jennifer Braun

Der „Käsekeller“ ist eine Kasematte, die zu einem Tunnelsystem gehört, das seit dem 16. Jahrhundert als Lager- und Schutzstätte immer weiter ausgebaut wurde. An diesem Ort, der im Zweiten Weltkrieg auch als Luftschutzbunker diente, wird Margareta Hesse unter dem Titel „Lichtfalle“ eine Installation aufbauen. Zehn gleißend rote, gebündelte Laserstrahlen werden dort in einem linearen System über den Köpfen der Betrachter schweben. Ein synthetisch generierter Soundscape – ein technisches Brummen – ergänzt durch elektrische Knistergeräusche, wird den Raum erfüllen.

Margareta Hesse
Margareta Hesse. INTERFERENCE Tunis 2016. Photo Margareta Hesse
Margareta Hesse. INTERFERENCE Tunis 2016. Mehdi Khemili (1)
Margareta Hesse. INTERFERENCE Tunis 2016. Mehdi Khemili (3)
Margareta Hesse. INTERFERENCE Tunis 2016. Mehdi Khemili (2)
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Referenz-Arbeiten 2010 – 2017 | Margareta Hesse | Fotos: Margareta Hesse, Mehdi Khemili.

Mit den klar gebündelten Strahlen des Laserlichtes konstruiert Margareta Hesse gleißend rote Linien durch Architekturen. Linien, die wie der Faden der Ariadne durch den Raum führen oder sich in geometrischer Strenge zu quasi objekthaften Erscheinungen formieren, die z. T. auch inhaltlich Bezug nehmen auf die speziellen Orte. Die Linien, die sich in die Geometrie des Raumes einbetten, erstarren aber bei aller kompositorischen Strenge nicht zum formalistischen Spiel, sondern wecken auch durch die speziellen Charakteristika des Laserlichtes Assoziationen und Emotionen. Der zarte Dunst, der das Laserlicht sichtbar macht und zum Glühen bringt, lässt den roten Laserstrahl brodelnd erscheinen. Berührt man den objekthaft anmutenden Lichtstrahl, greift die Hand ins Leere, wird aber getroffen von einer grellen, bedrohlich wirkenden gleißend hellen Lichtreflexion. Ein Spiel mit der visuellen und körperlichen Wahrnehmung, mit Assoziationen, Erwartungen und Erfahrungen.

2016 | INTERFERENCE Tunis | Bordering Light | Video: Margareta Hesse

INTERVIEW

„In meinen künstlerischen Arbeiten war das Material immer eine wichtige Inspirationsquelle, weil jedes Material Assoziationen weckt.
Die widersprüchliche Qualität speziell des Laserlichtes fasziniert mich, weil es manchmal wie ein „Ding“ anmutet, dann aber wie ein Nichts zwischen den Fingern „zerrinnt“. Hinzu kommt der Raum, die atmosphärische Ausstrahlung der Architektur, die Geschichte des Raumes.“
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AUSGEWÄHLTE AUSSTELLUNGEN

2017 | Berlin (de), Zitadelle – Galerie Alte Kaserne
2016 | Tunis (tn), INTERFERENCE
2015 | Basel (ch), ART Center – Galerie Leonhard Rüthmüller
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HINTERGRUND

Seit 1995 | Dortmund | Fachhochschule, Professur für Grundlagen der künstlerischen Gestaltung und Illustration
1956 | geboren
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