Martina Tritthart

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St. Andreas | Martina Tritthart | NN 
Eine kinetische Licht- und Farbinstallation

Martina Tritthart hat eine ortsspezifische Installation für den Innenraum des St. Andreas Kirchturms entwickelt. Die Künstlerin arbeitet in ihrer kinetischen Installation mit dem Zusammenspiel von Licht und Farben, die auf die Bewegungen der Schauenden reagieren.

Interference l Martina Tritthart l Photo Martina Tritthart (1)
Interference l Martina Tritthart l Photo Martina Tritthart
YellowBlueYou l Martina Trirtthart l Photo Roman Bönsch 2017 (1)
YellowBlueYou l Martina Trirtthart l Photo Roman Bönsch 2017 (2)
YellowBlueYou l Martina Trirtthart l Photo Roman Bönsch 2017
Referenz Arbeiten von 1998 bis 2017 Foto Martina Tritthart, Roman Bönsch

Martina Tritthart hat als ausgebildete Architektin ein besonderes Interesse an visueller Wahrnehmung und räumlicher Erfahrung. Sie promovierte über Licht in der Bildenden Kunst und dessen Potenzial für die Architektur, ihre Dissertation trägt den Titel: „Lichträume – Modelle räumlicher Wahrnehmung“.

Als Künstlerin nutzt sie verschiedenste Materialien und Medien und fokussiert sich hierbei meist auf den Raum und das Licht. Ihre Installationen wollen nicht nur die Phantasie der Schauenden anregen, sondern sie auch einladen, aktiv an den Kunstwerken zu partizipieren.

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Sternstudio (at) | Martina Tritthart : Yellowblueyou

Dr. Christian J. Grothaus sagt über ihre Arbeit: „An das schier unerschöpfliche Thema Licht wagt sich u.a. Martina Tritthart. Die visuelle Wahrnehmung ist bekanntlich stets an Licht und Schatten geknüpft. Sie lebt von Wechselwirkungen, Verstärkungen oder Reduktionen des Hellen und der Farben. Licht und sein Gegenteil verleihen Plastizität und modellieren den Raum. Soweit, so gut. Wird die Medientheorie tangiert, dürfen Hinweise auf die Zentralperspektive und die „Camera obscura“ nicht fehlen. Einen phänomenologischen Brückenschlag macht Tritthart mit August Schmarsow (1853-1936), verortet ihn in einer „Einfühlungsästhetik“ und springt beherzt ins 20. Jahrhundert zum „Spatial turn“, den sie als bestrebt einordnet, den „[…] kausalen Zusammenhang von Raum und Leib“ (S. 144) zu ventilieren. Gut gelungen sind die Übertragungen in die Praxis. Hier fällt der Abschnitt über James Turrell auf, der es in seinen Installationen schafft, die Raumwahrnehmung zu einem Gesamtkörpererlebnis werden zu lassen und die „Materialität des Lichtes“ (S. 147) hervorzuheben. Auch die Beschreibungen der Kunst des Olafur Eliasson machen neugierig; scheint er doch dazu begabt, die Zeit erlebbar zu machen. Die Ausdeutung von „Raum als Medium von Darstellung“ (S. 152) des Hartmut Böhme markiert Beginn wie Ende des Aufsatzes und ergänzt sich mit der Definition von Atmosphäre als räumlich, leiblicher Anwesenheit, die von dessen Bruder Gernot stammt.

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AUSGEWÄHLTE ARBEITEN
2017 |  Wien (at), STERNSTUDIO
2008 | Dachstein (at), FEUERGEIST, WELTKULTURERBE
2004 | Rohrbach (at), OBJEKT FÜR EUKLID II
2001 | Graz (at), AKTE ERZBERG
1999 | Linz (at), FATA MORGANA
1998 | Wien (at), INTERFERENZEN
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ENTWICKLUNG
2016 | Promotion Architektur Technische Universität | Graz (at)
Seit 2003 | Dozentin an der TU Graz; an der Fachhochschule Joanneum Graz und an der FH Burgenland (at)
2003 – 2005 | Universitätsassistentin in der Studienrichtung raum&designstrategien, Kunstuniversität Linz (at)
2001 | Erster Preis und Realisierung des Wettbewerbs Fassadengestaltung 20 Jahre WUK zusammen mit Roman Bönsch | Wien (at)
1999 – 2003 | Vertragsassistentin am Institut für Raumgestaltung, Architekturfakultät, Technische Universität Graz | Architecture (at)
1996 | Architektur Diplom | TU Graz (at)
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