Spitze des Eisbergs

Wolfgang Jeske, Ostfriesland, Foto: W. Jeske




Arbeit

Spitze des Eisbergs


Der Begriff "Spitze des Eisbergs" taucht in den Nachrichten auf, um eine Dimension anzudeuten, die über die bekannten Fakten weit hinausgeht. Laut Eisberg-Modell in der Psychologie nehmen wir nur etwa 10% - 20% eines Menschen wahr, 80% - 90% sind demnach unbekannt. In beiden Fällen entstehen Fragen und Spekulationen über das, was uns entgeht oder nicht wahrgenommen werden kann. Darauf deutet die schwimmende Lichtinsel im Teich hin - bewusst eingebettet in die Umgebung eines städtischen Parks. Die enthaltene Symbolik kann zur Projektionsfläche eigener Bilder und Assoziationen werden.

Realisiert mit freundlicher Unterstützung von Paddle Outdoor Hildesheim.



Künstler_in

Wolfgang Jeske


Wolfgang Jeske (*1959) ist ein in Hannover lebender Installationskünstler und Bildhauer. Er arbeitet mit Wortdeutungen und Sinnbildern, aber auch mit profanen Baumaterialien und Konsumgütern. Wolfgang Jeske hat sich auf temporäre Interventionen im öffentlichen Raum und "Landart" spezialisiert. Er hat u.a. Arbeiten auf dem Ätna in Sizilien, auf der Isle of Skye und in Poznan gezeigt, wie auch in der Region Hannover.


www.kunstimeinsatz.de


Ort

Ernst Ehrlicher-Park


Der Ernst Ehrlicher Park ist eine öffentlich Parkfläche, die zwischen der Wallanalge hinter der Kirche St. Godehard liegt und übergeht in das sogenannte Erholungsgebiet an der Innerste dem angrenzenden Hohnsensee. Im Park findet sich ein alter Baumbestand und mehrere Teiche, so dass er gerne als stadtnaher Rückzugsort genutzt wird. Geschichtlich war der Park der Garten des Klosters St. Godehard (ersmals erwähnt 1146). Die Mönche legten die Teiche als Fischteiche an und bauten sogar Wein an. 1461 wurde der nördliche Teil gemeinsam von der Alt- und Neustadt Hildesheim zum Stadtgraben vor dem neuen Wall erweitert. im 19. Jh. wurde der Park einer Kaufmannsfamile erst in Erbpacht später zum Kauf überlassen und 1917 von der Stadt als Stadtpark übernommen, die ihn ab 1927 für alle zugänglich machte.



Stadtgeflüster

Christian Kock war Teil des Organisationsteams der Hildesheimer Wallungen 2019. Er erzählt, wie Hildesheim zum Zuhause geworden ist und welche versteckten Orte dazu beigetragen haben.