Dancing HouseDancing HouseDancing HouseDancing House

Klaus Obermaier - Dancing House, 2020 | site-specific installation with projection and motion sensor © EVI LICHTUNGEN, Photographer Sara Foerster

Arbeit

Dancing House


Bei "Dancing House" geht Interaktives Projection-Mapping über die passive Rezeption, das bloße Staunen, hinaus und schafft ein immersives kommunikatives Erlebnis. Erst durch die aktive Teilnahme der Besucher_innen, durch den spielerischen Umgang, wird das Kunstwerk lebendig. 

In Dancing House sind die Besucher_innen aufgerufen, sich zu bewegen, zu springen, um dadurch – wie im Titel angedeutet – das Gebäude und sich selbst zum Tanzen zu bringen.



Künstler_in

Klaus Obermaier


Seit mehr als zwei Jahrzehnten kreiert der österreichische Medienkünstler, Regisseur, Choreograf und Komponist Klaus Obermaier (*1955) innovative Arbeiten mit Neuen Medien im Bereich Performance, Tanz, Kunst und Musik. 

Seine intermedialen Performances und Installationen werden von Festivals und Theatern in Europa, Asien, Nord- und Südamerika und Australien eingeladen. 
Viele seiner Projekte, wie D.A.V.E, APPARITION, LE SACRE DU PRINTEMPS, DANCING HOUSE oder EGO, gelten als wegweisend für die Entwicklung neuer künstlerischer Formen der menschlichen Interaktion mit digitalen Systemen. 

Klaus Obermaier ist Gastprofessor für interaktive Kunst und Performance an der Universität IUAV in Venedig und an der Babes-Bolyai-Universität in Klausenburg/Rumänien. Er war Adjunct Professor für Komposition an der Webster University Wien und leitete Kurse für Choreografie und Neue Medien an der Accademia Nazionale di Danza di Roma. Von 2016 bis 2018 war er Co-Direktor des Master for Advanced Interaction am IAAC (Institute for Advanced Architecture of Catalonia) in Barcelona. 
Klaus Obermaier lebt in Wien und Barcelona.


Webseite


Ort

Domhof


Die ehemalige fürstbischöfliche Residenz steht am Domhof in Hildesheim in der westlichen Verlängerung der Achse des Doms. Das Gebäude, bis zur Säkularisation 1802 Repräsentations- und Verwaltungszentrum des Hochstifts Hildesheim und danach Landgericht, beherbergt heute das Generalvikariat des Bistums Hildesheim. Das Bischöfliche Generalvikariat ist die zentrale Verwaltungsbehörde des Bistums. Es ist Dienstleister, steuert die Ressourcen, führt Aufsicht und entwickelt Leitideen für das Bistum Hildesheim. Beim Bombenangriff auf Hildesheim am 22. März 1945 wurde das einstige Residenzschloss zerstört. Die historische Innenausstattung ging verloren. Der Außenbau wurde 1949/50 originalgetreu wieder aufgebaut. In den 1970er Jahren bezog das Landgericht Hildesheim ein neues Gerichtsgebäude an der Kaiserstraße und das Schlossgebäude am Dom wurde vom Bistum Hildesheim übernommen.



Stadtgeflüster

Christine Reinert engagiert sich in der Jugendarbeit der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg. Mit ihrer Pfadfindergruppe hat sie schon auf dem Domplatz gezeltet und dabei den Platz in Bewegung gebracht.