KOOPERATION MIT DEM GYMNASIUM HIMMELSTHÜR

©Henry Cyrenius

KOOPERATION MIT DEM GYMNASIUM HIMMELSTHÜR


[frei]raum - Ausstellung am Angoulêmeplatz 2

Im Alltag geraten viele Dinge, die uns umgeben, aus unserem Blick. Vieles nehmen wir nur unbewusst wahr. So zum Beispiel die Außen- und Innenräume, in denen wir uns tagtäglich bewegen. An leerstehenden Läden in der Fußgängerzone gehen wir ebenso selbstverständlich vorbei wie an Durchgangsorten wie Bahnhöfen oder ungenutzten Ecken in unseren eigenen vier Wänden. Gemeinsam mit Studierenden der Universität Hildesheim haben sich die Schüler*innen der 9. und 10. Klassen des Gymnasiums Himmelsthür in einem Workshop an das Wahrnehmen von Räumen herangetastet und untersucht, welche Rolle Licht dabei spielen kann. Sie haben mit unterschiedlichen Materialien und Techniken experimentiert, Räume erforscht und „Nicht-Orte“ sichtbar gemacht. In kleinen Gruppen haben die Schüler*innen letztlich unterschiedliche Positionen erarbeitet, die in vielfältiger Weise die Beziehung von Licht und Raum aufgreifen.
In einem weiteren Workshop haben Schüler*innen der 9. Klasse die extremen Kontraste des Lichts und der Dunkelheit erforscht. Die Teilnehmer*innen wurden zu Lichtregisseur*innen und haben sich von den Alten Meistern der Hochrenaissance inspirieren lassen. Sie haben abwechselnd im Dunkeln und im Hellen gearbeitet. Als abschließende Arbeit hat jede und jeder Porträts einer Partner*in angefertigt, die mit verschiedenen Lichteffekten auf ganz besondere Weise leuchten.

„Man muß sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet“ – Ausstellung im Schafhausen-Saal des Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim

In dem Workshop des Leistungskurses der 12. Klasse des Gymnasium Himmelsthür sind in Kleingruppen Lichtobjekte, -Projektionen und -Räume aus unterschiedlichsten Materialien entstanden.
Die Schüler*innen haben sich intensiv mit dem Thema Licht und Lichtkunst auseinandergesetzt. In einem Rückgriff auf das Semester wurde das Licht in Bezug zu Vanitas und dem Thema der Vergänglichkeit gesetzt.
Die räumlichen Gegebenheiten des Schafhausen-Saals des RPM wurden zudem in der Erarbeitung berücksichtigt und mit einbezogen.
Das oben genannte Zitat Paul Cezannes wurde den Schüler*innen als Impuls für den Workshop gegeben und begleitete den Leistungskurs durch die Erarbeitung ihrer Werke.

Eröffnung der Ausstellungen: Donnerstag, 23.01., 20 Uhr
Öffnung zu den Festivalzeiten
Ausstellungsende: Sonntag, 26.01., 21.30 Uhr

Die Leitung übernahmen die Kulturvermittlerinnen Gina Lang, Emily Garms, Paula Nitsche, Franziska Pommerening, Nuria May Çölgeçen, Franziska Fronhöfer und Viola Gerber. Mit Unterstützung der Lehrkräfte Heide Junker, Felix Blohmer und Judit Buck.

Die Kooperation mit dem Gymnasium Himmelsthür wurde ermöglicht durch das Kinder- und Jugendprogramm LICHT.AN.SICHTEN der EVI Lichtungen 2020. Gemäß dem Festivalmotto „Sharing heritage” und “sharing contemporary spaces“ möchten wir den öffentlichen Raum als einen geteilten Raum vieler begreifen. Dazu gehören auch Kinder und Jugendliche. Das Programm lädt Jugendliche und Kinder ein, ihren Perspektiven auf die Stadt und die gezeigte Lichtkunst Sichtbarkeit zu verleihen.
Gefördert durch die VGH-Stiftung und den Förderverein des Gymnasiums Himmelsthür.