EVI LICHTUNGEN 2020
23.01.20 - 26.01.20

Die internationale Licht Kunst Biennale in Hildesheim

Bei den EVI LICHTUNGEN verwandelt sich die Stadt Hildesheim in einen außergewöhnlichen Kunstparcours. In dem dezentralen Ausstellungsprojekt treten internationale Künstler_innen mit ihren Arbeiten in einen Dialog mit signifikanten Orten der Stadt. Fassaden werden zu Leinwänden, versteckte und wenig beachtete Orte werden sichtbar, sakrale wie profane Stätten werden zu Verhandlungsräumen zeitgenössischer Kunst. Damit begünstigt das internationale Lichtkunstprojekt neue Sichtweisen auf bekannte und prägende urbane Orte und lädt zum Neuerkunden der Stadt ein. Während der EVI LICHTUNGEN können alle Gäste sowie die Bürger_innen Hildesheims die Stadt in neuem Licht erstrahlen sehen. Der Eintritt ist auch in dieser Ausgabe der Biennale kostenfrei.


Kuration: Alice Hinrichs, Klaus Wilhelm

Arbeiten aus 2018

Vimeo 2018
We wanted

We wanted

Domhof, Domhof 18-21, Hildesheim

Tim Etchells

http://timetchells.com/

Tim Etchells arbeitet als bildender Künstler und Performer, als Autor und Regisseur und entwickelt seit zehn Jahren eine Serie von Neon-Zeichen für öffentliche Räume. Die leuchtenden Schriftzüge sind meist unvollständige Sätze in einem erzählerischen Gestus. Die fragmentierten Texte sind so angelegt, dass sie den Betrachter in eine unverständliche Situation verwickeln.

Schattenlandschaft

Schattenlandschaft

Roemer- und Pelizaeus-Museum | Fassade, Am Steine 1-2, Hildesheim

Marcus Neustetter

http://www.marcusneustetter.net/

Marcus Neustetter hat die kulturhistorische Sammlung des Roemer- und Pelizaeus- Museums erkundet und filmte das Licht-, Schatten-, Farb- und Formgeschehen in der Nacht, wenn die Sammlung nicht zugänglich und ausgeleuchtet ist. Mit dem so zusammengetragenen Bildmaterial entwickelte er eine Architektur-Projektion für die Museums-Fassade.

Fernes Leuchten

Fernes Leuchten

Kehrwiederturm, Am Kehrwieder 2, Hildesheim

Kooperation der Stiftung Universität Hildesheim mit dem Kunstverein Hildesheim

https://www.kunstverein-hildesheim.de/

Das Seminar „Fernes Leuchten“ des Instituts für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim zeigte in Kooperation mit dem Kunstverein Hildesheim im Kehrwiederturm Projektionen, Objekte und Bilder, die sich mit den verschiedenen Dimensionen des Projektionsbegriffs in der Fotografie und darüber hinaus beschäftigen.

Origin

Origin

Dommuseum, Domhof 18-21, Hildesheim

Philipp Mohr

Origin ist eine interaktive Licht- und Sound-Installation, die mittels der körpereigenen elektrischen Kapazität der Teilnehmenden gesteuert wird. Als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine dient dabei das Theremin, das 1920 vom russischen Physiker Lew Termen entwickelt wurde. Es ging als erstes elektronisches Musikinstrument in die Geschichte ein.

Movement Study

Movement Study

Parkhaus Rose, Bischof-Janssen-Straße 24, Hildesheim

Max Sudhues

http://www.maxsudhues.de/WORKS.html

Das Parkhaus verwandelte sich in einen Raum für Bewegung und Reflektion. Bei jeder Projektion entstanden neue Räume im Raum, „Bühnen“ für Gedanken und Gefühle. Die Motivik ist simpel und komplex gleichzeitig: Zerknüllte Frischhaltefolie wurde hochauflösend gescannt. Ihre Formen werden durch den beim Scan tastenden Lichtbalken haptisch, die Lichtlinien betonen körper- und dingähnliche Strukturen.

The Fabric Of The Cosmos

The Fabric Of The Cosmos

Roemer- und Pelizaeus-Museum | Roemer-Saal, Am Steine 1-2, Hildesheim

Annika Hippler

http://www.annika-hippler.net/

Für den Roemer-Saal entwickelte Annika Hippler eine raumspezifische Intervention. Dazu nutzte sie farbiges Laserlicht, fluoreszierende Pigmente und semi-transparente Screens. Durch ihre Installationen inszeniert Annika Hippler Licht als vergängliches Material ebenso wie als Werkzeug, das zum Zeichnen, Malen und zur Kreation von Skulpturen dient.

Chaordisch 2.1

Chaordisch 2.1

Galerie im Stamelbachspeicher, Wachsmuthstraße 20. Hildesheim

Raika Dittmann

https://raikadittmann.de/

Ausgangspunkt der Installation „Chaordisch“ sind Zeichnungen, in denen immer ein Kreislauf erkennbar ist. Dieser entsteht dadurch, dass sich jedes neu hinzugefügte Element auf etwas in der Zeichnung bereits Vorhandenes bzw. den vorherigen Arbeitsschritt bezieht. Die Zeichnungen sind ein Licht- und Schattenspiel, das durch semi-transparente Objekte, die frei im Raum schwingen, erzeugt wird.

Die denkende Hand

Die denkende Hand

St.-Andreas-Kirche | Versöhnungshalle, Andreasplatz 5, Hildesheim

Anna Rosa Rupp

http://annarosarupp.de/

Anna Rosa Rupp zeigte erstmals Projektionen ihrer Zeichnungen und Drucke als Architektur-Projektionen. Sie entwickelte ein begehbares Bildwerk, das die vorgefundene Architektur als Leinwand nutzte.

ex oriente lux

ex oriente lux

Basilika St. Godehard, Godehardsplatz 5, Hildesheim

Katrin Bethge

http://katrinbethge.com/

Im Innenraum der Basilika entwickelte Katrin Bethge eine raumgreifende Intervention. Für ihre großformatigen Architekturprojektionen arbeitet sie bevorzugt mit Tageslicht-Projektoren. Mit transluzenten Fest- und Flüssigstoffen erzeugt sie Farb- und Formkompositionen, mit denen sie das Interieur der vorgefundenen Räume überschreibt.

Heziloleuchter im Mariendom

Heziloleuchter im Mariendom

Mariendom zu Hildesheim, Domhof 17, Hildesheim

Heziloleuchter im Mariendom

https://www.dom-hildesheim.de/de/content/der-heziloleuchter

Mit einem Durchmesser von über sechs Metern, ist der Heziloleuchter einer der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Radleuchter im deutschsprachigen Raum. Von den vier mittelalterlichen Lichterkronen, die sich erhalten haben, ist er das größte Goldschmiedewerk. Lateinische Inschriften teilen Botschaften mit, die den Radleuchter als Sinnbild des himmlischen Jerusalem erkennen lassen: die Stadtmauer mit zwölf Türmen, zwölf geöffneten Toren und mit Zinnen, die 72 Kerzen tragen. In der Regel wird er nur zu besonderen kirchlichen Feiertagen entzündet. Zu den EVI Lichtungen 2018 stimmte das Domkapitel jedoch einer Ausnahme zu.

Oszillation und Emergenz

Oszillation und Emergenz

St.-Andreas-Kirche | Turmzimmer, Andreasplatz 5, Hildesheim

Martina Tritthart

http://www.spacelab.at/

Martina Tritthart präsentierte eine ortspezifische Installation für den Innenraum des St.-Andreas-Kirchturms. Analog zur Bewegung der Glocke, die im Kirchturm schwingt, ließ sie Farblicht-Felder durch den Raum gleiten.

Virtual Depictions

Virtual Depictions

Roemer- und Pelizaeus-Museum | Schafhausen-Saal, Am Steine 1-2, Hildesheim

Refik Anadol

http://refikanadol.com/

Refik Anadol arbeitet zur Poetik des Raumes. Dabei bezieht er Raum sowohl auf den architektonischen als auchauf den digitalen Raum. Er übersetzt das Spiel mit Wahrnehmungsphänomenen und -täuschungen der Op-Art der 1960er Jahre in das digitale Zeitalter in mixed realities und hybride Räume. Für den Schafhausen-Saal entwickelte er eine Wahrnehmungsumgebung, die mit der Überlagerung der analogen und der digitalen Dimension experimentierte.

Lichte Höhe

Lichte Höhe

St.-Andreas-Kirche | Hauptschiff, Andreasplatz 5, Hildesheim

Xenorama

http://www.xenorama.com

Das Mittelschiff von St. Andreas ist geprägt von einem 28,6 Meter hohen Sterngewölbe, das mit seinen Rippenstrahlen die einzelnen Raumabschnitte des Hauptschiffes verbindet. Die Architekturprojektion folgt dem Leitmotiv des „Sterngewölbes“ – sowohl als architektonisches Konstrukt, wie auch als Sinnbild. In der Projektion wird der geometrische Aufbau und die daraus resultierende Raumvorstellung thematisiert ebenso wie Bild-Bedeutung des Himmelsgewölbes und der Himmelskörper, die der Metapher des „Sterngewölbes“ implizit ist.

Saiyah #2

Saiyah #2

St. Bernward Krankenhaus | Kirche, Hinterer Brühl 21, Hildesheim

Yoko Seyama

http://www.yokoseyama.com/

In einem Raum stehen zwei Mobiles aus farbigen Glasspiegeln, die durch mehrere Lichter auf eine gebogene Wand projiziert werden. Kleine Windzüge drehen die Arme des Mobiles und verändern die Position der reflektierten Lichtpunkte auf der umschließenden Wand. Eine komponierte, rhythmische Sequenz schaltet die Lichter um und positioniert die reflektierten Bilder der Punkte auf der Oberfläche neu. Das Objekt zieht die Aufmerksamkeit nicht nur während der Nacht, sondern auch während des Tages auf sich und nutzt die Sonne als natürliche Lichtquelle.

Light Oscillator

Light Oscillator

Michaeliskirche | Kreuzgang außen, Michaelisplatz 2, Hildesheim

Tilen Sepič

http://sepic.cc/

Die kinetische Licht- und Klangskulptur besteht aus mehreren Lichtkugeln, die sich sehr langsam um eine imaginäre Achse drehen. In jeder Kugel sind Farblichtsysteme installiert, die je zwei komplementäre Farben erzeugen, die in der Zusammenschau weißes Licht emittieren. Sie erzeugen farbige Schatten- und Lichtprojektionen. Die Bewegung der Pendel steuert auch die Audiofrequenzen der Installation.

Räume im Raum

Räume im Raum

Michaeliskirche | Michaelisplatz 2, Hildesheim

Ursula Scherrer & Liliya Ben Romdhane

http://www.ursulascherrer.com/

Ausgangspunkt für die performative Intervention von Ursula Scherrer und Liliya Ben Romdhane war eine gemeinsame Erkundung des kulturellen Erbes von Hildesheim. Ursula Scherrer erarbeitete Foto- und Filmmaterial für eine großformatige Architekturprojektion für den Innenraum der Michaeliskirche. Liliya Ben Romdhane setzte die Erfahrungen der beiden Künstlerinnen in Text um, den sie im Projektionsraum rezitierte.

Lichtfalle

Lichtfalle

Käsekeller, Kehrwiederwall, Hildesheim

Margareta Hesse

http://www.margareta-hesse.de/

In der Kasematte schwebten zehn gleißend rote, gebündelte Laserstrahlen in einem linearen System über den Köpfen der Betrachter. Ein synthetisch generierter Soundscape (technisches Brummen) – ergänzt durch elektrische Knistergeräusche erfüllte den Raum. Ein Spiel mit der visuellen und körperlichen Wahrnehmung, mit Assoziationen, Erwartungen und Erfahrungen.

Allegory

Allegory

Dommuseum, Domhof 18-21, Hildesheim

Brigitte Kowanz

http://kowanz.com/de/

Brigitte Kowanz ist eine der erfolgreichsten etablierten Künstler Österreichs.Das Medium des Lichts ist zentral in ihren Arbeiten vertreten. Seit den frühen 1980ern hat sie es beständig auf verschiedene Weise in ihre Installationen im Raum oder auf Wänden eingebaut. Zunächst waren dies dreidimensionale Bilder aus Neonlicht, die phosphoreszierendes Licht ausstrahlten und wie räumlich angelegte Gemälde erschienen.

Cube-Split

Cube-Split

HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst | Lichtlabor Campus am Weinberg, Renatastraße 11, Hildesheim

Lukas Pfannenstiel-Odisheli

Ein aus undefinierter Richtung kommender, gebündelter Laserstrahl trifft auf den sich drehenden Cube-Split. Dieser „multipliziert“ den Strahl und leitet ihn weiter auf die dunklen Wände. Da nur ca. ein dutzend Lichtpunkte um einen herum erkennbar sind, steht man in einem nicht zu entziffernden Raum, in dem das Auge keinen Fokus setzen kann.

Himmelsleiter

Himmelsleiter

EVI Wasserkraftwerk, Johanniswehr, Hildesheim

Kurt Laurenz Theinert

https://theinert-lichtkunst.de/

Die Himmelsleiter ist eine Metapher, die schon im alten Ägypten benutzt wurde. Sie ist auch Sinnbild in der christlichen, jüdischen und islamischen Kultur. Kurt Laurenz Theinert setzt den Begriff ins Bild: Seine Skulptur „Himmelsleiter“ besteht aus zwei parallelen und vielen Querstreben, die alle blinken. Jede Querstrebe folgt einem eigenen Rhythmus und in der Zusammenschau erzeugen sie eine Art leuchtendes Atmen.

Never sleep

Never sleep

Firmengebäude EVI Energieversorgung, Römerring 1, Hildesheim

Tim Etchells

http://timetchells.com/

Tim Etchells arbeitet als bildender Künstler und Performer, als Autor und Regisseur und entwickelt seit zehn Jahren eine Serie von Neon-Zeichen für öffentliche Räume. Die leuchtenden Schriftzüge sind meist unvollständige Sätze in einem erzählerischen Gestus. Die fragmentierten Texte sind so angelegt, dass sie den Betrachter in eine unverständliche Situation verwickeln.

Melody Dots

Melody Dots

St. Bernward Krankenhaus | Kirche, Hinterer Brühl 21, Hildesheim

Yoko Seyama

http://www.yokoseyama.com/

In einem Raum stehen zwei Mobiles aus farbigen Glasspiegeln, die durch mehrere Lichter auf eine gebogene Wand projiziert werden. Kleine Windzüge drehen die Arme des Mobiles und verändern die Position der reflektierten Lichtpunkte auf der umschließenden Wand. Eine komponierte, rhythmische Sequenz schaltet die Lichter um und positioniert die reflektierten Bilder der Punkte auf der Oberfläche neu. Das Objekt zieht die Aufmerksamkeit nicht nur während der Nacht, sondern auch während des Tages auf sich und nutzt die Sonne als natürliche Lichtquelle.

Hindered Sync

Hindered Sync

Galerie im Stammelbachspeicher, Wachsmuthstraße 20

Bojana Petkovic

https://www.bojanapetkovic.com/

Das Großartige an dieser Arbeit von Bojana Petkovic erscheint im Moment der Störung. Die Arbeit untersucht Kommunikationssysteme aus der Natur, die mithilfe von Lichtsignalen funktionieren, wie sie beispielsweise Glühwürmchen nutzen. Während die Kommunikation anderer Spezies, sobald sich etwas nähert, gestört ist, schalten Glühwürmchen in den Alarmzustand.

Revolution

Revolution

Dom | Hildesheimer Rosenstock, Domhof 3, Hildesheim

Tim Etchells

http://timetchells.com/

Tim Etchells arbeitet als bildender Künstler und Performer, als Autor und Regisseur und entwickelt seit zehn Jahren eine Serie von Neon-Zeichen für öffentliche Räume. Die leuchtenden Schriftzüge sind meist unvollständige Sätze in einem erzählerischen Gestus. Die fragmentierten Texte sind so angelegt, dass sie den Betrachter in eine unverständliche Situation verwickeln.

Effusion

Effusion

Heilig-Kreuz-Kirche, Kreuzstraße 5, Hildesheim

Christine Sciulli

http://www.soundandvision.cc/

Christine Sciulli entwickelte eine ortspezifische Installation, die sich durch den zentralen Kirchenraum zog. Sie formt textiles Material über Draht für eine raumgreifende Installation, die sie mit Lichtprojektionen bespielt.

Divine Light

Divine Light

Galerie im Stammelbachspeicher, Wachsmuthstraße 20, Hildesheim

Miriam Ferstl

https://www.miriamferstl.com/

„Divine Light“ erforschte Hildesheims sakrale Orte aus einer anderen Perspektive. Miriam Ferstl fotografiert Kronleuchter auf der Suche nach deren Zentrum. In den Variationen ihrer Fotografien und deren Nebeneinanderstellung wird deutlich, dass sie nicht nur Design und Geschichte von Kronleuchtern in Kirchen untersucht, sondern auch der Bedeutung von Licht in den Religionen nachspürt.

You are a saint

You are a saint

St. Magdadelenen Kirche, Mühlenstraße 23, Hildesheim

Yochai Matos

http://www.yochaimatos.com/

Yochai Matos erkundet mit seinen Arbeiten symbolische Formen des Lichts. Mit seinem Werk „You are a saint“ baut er die Infrastruktur aus Neonröhren für das perfekte Selfie als Heilige/r. Yochai Matos ist ein israelischer Licht- und Street Art Künstler, der in Tel Aviv lebt und arbeitet. Für seine modernen Lichtinstallationen verwendet er hauptsächlich Leuchtstoffröhren.

Projektion VI

Projektion VI

Galerie im Stammelbachspeicher, Wachsmuthstraße 20, Hildesheim

Judith Röder

http://www.judithroeder.de/

Judith Röder gehört zu den wenigen Künstlern, die sich mit dem Zusammenspiel von Lichtverhalten, Glasqualitäten und Bildgebung beschäftigen. Sie zeigte eine Arbeit, die das Zusammenspiel von geschichtetem Glas und natürlichen Bewegungssystemen zeigt. Ihre Projekte thematisieren und zelebrieren Momente großer Einfachheit.

Let's pretend

Let's pretend

Beamten-Wohnungs-Verein zu Hildesheim eG, Theaterstraße 8, Hildesheim

Tim Etchells

http://timetchells.com/

Tim Etchells arbeitet als bildender Künstler und Performer, als Autor und Regisseur und entwickelt seit zehn Jahren eine Serie von Neon-Zeichen für öffentliche Räume. Die leuchtenden Schriftzüge sind meist unvollständige Sätze in einem erzählerischen Gestus. Die fragmentierten Texte sind so angelegt, dass sie den Betrachter in eine unverständliche Situation verwickeln.

Swamp Orchestra

Swamp Orchestra

Dommuseum, Domhof 18-21, Hildesheim

Bojana Petkovic

https://www.bojanapetkovic.com/

Bojana Petkovic zeigte ihre Arbeit „Swamp Orchestra“ („Sumpforchester“) im Untergeschoss des Dommuseums, wo die alte Stadtmauer Hildesheims zu sehen ist. Sie beschreibt die Arbeit als „interaktive Soundinstallation, die ein spezifisches Sound-Ökosystem kreiert und die Bereiche vom Natürlichen und Künstlichen erkundet“.

On behalf of the earth and the sea

On behalf of the earth and the sea

St. Mauritius Kirche, Stiftskirchenweg 4, Hildesheim

Houda Ghorbel & Wadi Mhiri

http://houdaghorbelwadimhiri.com/

Die ort- und kontext-spezifische Intervention für die Krypta und den Kreuzgang von St. Mauritius spielt mit der An- und Abwesenheit von Lichtfrequenzen, die über Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit entscheiden. Die Künstler widmen sich soziokulturellen und politischen, religiösen und philosophischen Themen.

Architekturprojektion

Architekturprojektion

Marktplatz, Hildesheim

Robert Sochacki

http://www.sochacki.art.pl/en/

Robert Sochacki entwickelte eine großformatige Architekturprojektion, die das Rathaus, die Sparkasse und das Tempelhaus sowie weitere Baukörper am Marktplatz einbezog. Für seine Interventionen verbindet er Zeichnung und Malerei, Foto- und Videographie und Animation. Er entwickelt großformatige Wandbilder, die den Ort und seine Architektur zum Teil einer multimedialen Collage machen.

On behalf of the earth and the sea

On behalf of the earth and the sea

Selimiye Moschee, Bischofskramp 37, Hildesheim

Houda Ghorbel & Wadi Mhiri copy

http://houdaghorbelwadimhiri.com/

Die ort- und kontext-spezifische Intervention für die Moschee spielt mit der An- und Abwesenheit von Lichtfrequenzen, die über Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit entscheiden. Die Künstler widmen sich soziokulturellen und politischen, religiösen und philosophischen Themen.

Lichtland

Lichtland

Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen Kennedydamm 10, Hildesheim

Casa Magica

https://www.casamagica.de

Casa Magica gehört zu den Pionieren im Bereich großformatiger Projektionen. Ihre Arbeit wurde speziell für die Fassade der Volksbank entwickelt. Sie ist sowohl von ägyptischer Mythologie, als auch vom architektonischen Charakter des Gebäudes inspiriert. Anhand von Farben, Formen und Strukturen werden Erscheinungsformen von Symbolen und Lichtmetaphern in der alten ägyptischen Geschichte gezeigt.

1-11,5 HZ

1-11,5 HZ

St. Bernward-Kirche, Oldekopstraße 15, Hildesheim

Kai van der Puij

http://www.kaivanderpuij.com/

Die Lichtinstallation 1-11,5 Hz ist ein kinetisches Kunstwerk, das Licht studiert und seine Bewegung konturiert. Ein Elektromotor dreht das Lichtkabel, das wiederum von einem Frequenzumrichter gesteuert wird. Die Geschwindigkeit bestimmt die Form, die das Kabel annimmt. Die Rotationsgeschwindigkeit erzeugt eine interessante optische Täuschung.

[M]ondes

[M]ondes

Aussichtspunkt Berghölzchen, Hildesheim

Atsara

http://atsara.site.free.fr/mondes-eng.html

Zwischen den Bäumen befand sich eine Drahtskulptur, die als Reflexionsgrund für eine Videoprojektion fungierte. Nur, wo das projizierte Bild auf reflektierenden Draht traf, wurde es sichtbar, ein großer Bildanteil verschwand in der dunklen Umgebung. Die grafischen Animationen zerfallen in Fragmente, die über das Drahtgebilde zu fließen scheinen. Die Künstler beschreiben ihre Arbeit mit dem Wortspiel „onde“ (frz. für „Welle“) und „monde“ (frz. für „Welt“).

Der kristalline Raum

Der kristalline Raum

Galerie im Stammelbachspeicher, Wachsmuthstraße 20, Hildesheim

Rainer Plum

http://rainerplum.com/index.php/de/

Zeichnung, Grafik, Malerei und Installationen gehören zum Portfolio von Rainer Plum. Bezugspunkt seiner künstlerischen Auseinandersetzung ist die Linie. Mit Laserlicht versuchte er, eine räumliche Konstellation zu verwirklichen, die den Raum rhythmisch strukturiert und die Dunkelheit als Kraftfeld erlebbar werden lässt.