HAWK & HbKSaar

»Überflutung«


Rückseite Basilika St. Godehard, Godehardsplatz  ♿︎




»Überflutung« zeigt eine Reihe von Arbeiten zum Thema Resonanz und Wasser, die die fließenden Verbindungen zur Welt verhandeln. Die Arbeiten sind in jeweils einem Seminar in Hildesheim und Saarbrücken entstanden unter Anleitung von Cornelia Moosman, Franziska Junge und Detlef Hartung.

»Überflutung« presents a series of works on the theme of resonance and water that explore the fluid connections within the world. The works were created during seminars in Hildesheim and Saarbrücken under the guidance of Cornelia Moosman, Franziska Junge and Detlef Hartung.






Die Studierenden nähern sich den Themen aus unterschiedlichen Perspektiven: als Flut von Informationen (»inundatio«), als fragile Beziehung von Existenz und Wahrnehmung (»Lied«), als unsichtbare Verbindung zwischen Mikro- und Makrokosmos (»Alles steht miteinander in Beziehung«), als Gesten christlich-katholischer Bildtraditionen (»Hoffnung«), als aus Orgelklängen hervorgehende Wellenmuster (»Klangbild«), als globale Ungleichverteilung von Wasser (»Überfluss«), als schleichender Verlust von Korallenriffen (»Schweigen der Riffe«), als unaufhaltsame Welle menschlicher Konsequenzen (»Sintflut«), als weibliche Stärke und Fruchtbarkeit (»Quelle des Lebens«) sowie als Auseinandersetzung fantasievoller Sagen und Legenden (»Von außen nicht zu beurteilen«). Mittels analoger PANI-Diaprojektion werden die gestalteten Arbeiten auf die rückwärtige Fassade der Basilika St. Godehard projiziert. Eine Technik, die ursprünglich für Theaterproduktionen genutzt wurde, überträgt die Stills als großformatige, leuchtende Erscheinungen auf den Kirchenstein. Die Rückfassade der Basilika ist ein verborgener Ort im historischen Kern der Stadt. Die Godehardkirche, die im Laufe ihrer Geschichte Pferdestall, Lazarett und Sakralraum war, wird so erneut zum Träger wechselnder Bedeutungen.


Einfache Sprache:

»Überflutung« zeigt verschiedene Arbeiten zum Thema Resonanz und Wasser. Die Arbeiten zeigen, wie Wasser mit der Welt zusammenhängt. Sie wurden in Seminaren in Hildesheim und Saarbrücken gemacht. Unter der Leitung von Cornelia Moosman, Franziska Junge und Detlef Hartung. Die Studierenden haben sich die Themen auf verschiedene Arten angeschaut:
– »inundatio«: zeigt, wie Informationen uns überwältigen können
– »Lied«: zeigt die zerbrechliche Verbindung zwischen Leben und Wahrnehmung
– »Alles steht miteinander in Beziehung«: zeigt, wie Kleines und Großes miteinander verbunden sind
– »Hoffnung«: zeigt Gesten aus christlich-katholischen Bildern
– »Klangbild«: zeigt Wellenmuster, die aus Orgelklängen entstehen
– »Überfluss«: zeigt, dass Wasser auf der Welt ungleich verteilt ist
– »Schweigen der Riffe«: zeigt, wie Korallenriffe langsam verschwinden
– »Sintflut«: zeigt die Folgen menschlichen Handelns wie eine unaufhaltsame Welle
– »Quelle des Lebens«: zeigt weibliche Kraft, Fruchtbarkeit und Lebensenergie
– »Von außen nicht zu beurteilen«: zeigt Geschichten und Legenden der Basilika

Die Arbeiten werden mit einer analogen Projektionstechnik auf der Rückseite der Basilika St. Godehard gezeigt. Die Projektionstechnik zeigt die Arbeiten groß und leuchtend auf der Kirchenwand. Die Rückseite der Basilika ist ein unbekannter Ort in der Altstadt. Die Godehardkirche hatte früher viele Funktionen: Pferdestall, Krankenhaus und Kirche. Jetzt bekommt sie durch die Projektionen wieder neue Bedeutungen.


The students approach the themes from different perspectives: as an inundation of information (»inundatio«), as a fragile relationship between existence and perception (»Lied«), as an invisible connection between microcosm and macrocosm (»Alles steht miteinander in Beziehung«), as gestures of Christian-Catholic pictorial traditions (»Hoffnung«), as wave patterns emerging from organ sounds (»Klangbild«), as global inequality of water distribution (»Überfluss«), as the gradual loss of coral reefs (»Schweigen der Riffe«), as an unstoppable wave of human-made consequences (»Sintflut«), as female strength and fertility (»Quelle des Lebens«), and as an exploration of imaginative myths and legends (»Von außen nicht zu beurteilen«). Using analogue PANI projection, the designed works are projected onto the back façade of St. Godehard's Basilica. A technique originally used for theatre productions transfers the stills onto the church stone as large-format, luminous apparitions. The back façade of the basilica is a hidden place in the historic centre of the city. The Godehard Church, which has served as a horse stable, military hospital and sacred space throughout its history, once again becomes a vessel for changing meanings



© Yeji Cho